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Mentoringprogramm – Forum Friedenspsychologie

Suche nach Mentor*innen! 

Trotz des steigenden Bekanntheitsgrades von Friedenspsychologie, ist die Verankerung im wissenschaftlichen System und der Überblick über Tätigkeitsfelder im Bereich Friedenspsychologie für den Nachwuchs noch ausbaufähig. Aus diesem Grund möchten wir ein Mentoring etablieren, bei dem sich Personen bereit erklären einen oder mehrere Mentees zu beraten, weitere friedenspsychologische Kompetenzen zu erwerben. 

Ein Mentor muss dabei nicht dem Mentee in der Karriere vorangeschritten sein, es kann auch eine Beratung aufgrund einer spezifischen Kompetenz sein, in der sich der Mentee weiterbilden möchte. 

Die Mentor*in-Mentee-Verbindung wird dabei von uns initiiert und wird auf ein Jahr eingegangen, die dann eigenständig auf Wunsch weitergeführt werden kann. Dabei raten wir, mind. zwei Mal in diesem Jahr die Möglichkeit zu einem ausführlichen Austausch zu bieten. Die Inhalte des Austausches sollten dabei vertraulich behandelt werden.

Ziele

  1. Erweiterung des eigenen Netzwerks – im akademischen und nicht-akademischen Bereich Friedenspsychologie z.B. durch das Bekanntmachen der Mentees mit Mitarbeiter*innen, Kooperationspartner*innen, Kolleg*innen auf Tagungen oder in der Arbeitsgruppe der Mentor*innen
  2. Unterstützung in der Karriereplanung z.B. durch Beratung bei Karriereentscheidungen, Hinweise auf offene Stellen innerhalb und außerhalb von akademischen Institutionen, Ratschläge zur Bewerbung

Wir suchen somit Personen, die sich bereit erklären als Mentor*innen fungieren zu wollen. Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bei Nadine Knab (knab@uni-landau.de) mit dem Hinweis, wie viele Mentees Sie annehmen würden. 

Call for Papers: 33. Tagung des Forums Friedenspsychologie in Marburg, 12.-13. Juni 2020

We have a dream – Positiver Frieden als Weg in eine friedvollere und gerechtere Gesellschaft

Frieden bedeutet mehr als die Abwesenheit von Krieg und anderen Formen direkter Gewalt. Auf der 33. Tagung des Forums Friedenspsychologie wollen wir uns mit dem Konzept des Positiven Friedens befassen und die Frage stellen, wie positiver Frieden aussieht. Wie und was können Psychologinnen und Psychologen zu einem solchen positiven Frieden beitragen? Kommunikation und Kooperation zwischen Konfliktparteien, die Einhaltung von Gerechtigkeitsstandards sowie zivilgesellschaftliches Engagement mit dem Ziel der Überwindung struktureller und kultureller Konfliktursachen zählen vermutlich zu den Dingen, die für die Erreichung eines positiven Friedens von besonders hoher Relevanz sind.

Wenn wir hier zu Beiträgen zu positivem Frieden aufrufen, meinen wir damit psychologische Beiträge, die sich mit interpersonalen Beziehungen, Beziehungen zwischen Gruppen, Organisationen und politischen Parteien sowie zwischen Staaten befassen. Beiträge können – aber müssen nicht – einem der folgenden beispielhaften Themenfelder zugeordnet werden: Friedenspädagogik & Prävention, Menschenrechte, Nachhaltigkeit, politische Systeme, soziale Gerechtigkeit.

Wie immer sind auf der Tagung des Forums Friedenspsychologie darüber hinaus Beiträge willkommen, die sich außerhalb des Schwerpunktthemas mit Konflikten und Frieden aus psychologischer Perspektive befassen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der AE Sozialpsychologie, Universität Marburg.

Fachnetzwerk Sozialpsychologie zu Flucht und Integration

Das Ziel des Netzwerks ist es, wissenschaftlich gewonnene Erkenntnisse in praktische Empfehlungen und Ratschläge für eine Integration von Geflüchteten zu übersetzen.

Zunächst wurden über ein Projekt der Philipps-Universität Marburg Fragen von Praktiker*innen, die im Bereich Flucht und Integration tätig sind, an wissenschaftlich tätige Sozialpsycholog*innen gesammelt. Diese Fragen wurden anschließend von Forscher*innen in kurzen Texten adressiert. Das Ergebnis steht nun auf der Website www.fachnetzflucht.de einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Neuer Vorstand gewählt

Auf der Mitgliederversammlung am 17.06.2017 wurde ein neuer Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Wiedergewählt wurden Prof. Dr. Christopher Cohrs (Marburg) als Vorsitzender, Dipl.-Psych. Karl-Günther Theobald (Köngernheim) als Kassierer und Dipl.-Psych. Monika Lauer Perez (Düsseldorf) als weiteres Vorstandsmitglied. Neu in den Vorstand gewählt wurden Nadine Knab, M.Sc. (Landau) als stellvertretende Vorsitzende und Dr. Klaus Harnack (Münster) als weiteres Vorstandsmitglied. Sie folgen damit Dr. Jost Stellmacher (Marburg) und Dr. Miriam Schroer-Hippel (Grünheide) nach, denen herzlich für ihr kontinuierliches Engagement für das Forum Friedenspsychologie gedankt wurde.


(oben v.l.n.r.: N. Knab, K.-G. Theobald, G. Sommer, unten v.l.n.r.: K. Harnack, M. Lauer Perez, C. Cohrs)