Gert-Sommer-Preis für Friedenspsychologie

Seit 2007 vergibt das Forum Friedenspsychologie den (anfänglich mit 500,- Euro, nun mit 1000,- Euro dotierten) Gert-Sommer-Preis für Friedenspsychologie für friedenspsychologische akademische Abschlussarbeiten.

Preisträger 2018: Dr. Timothy Williams, Dissertation “The Complexity of Evil: Modelling Perpetration in Genocide” (Philipps-Universität Marburg).

Im Jahr 2018 erhielten zusätzlich zwei Arbeiten die Auszeichnung Honorable Mention: Ulrike Auge, Bachelorarbeit “Adoleszenz in Afghanistan: Die theoretische Ausdeutung adoleszenter Möglichkeitsräume bei Jugendlichen in Afghanistan” (International Psychoanalytic University Berlin) und Sofia Krüger, Masterarbeit “Countering the Northern Irish ‘Ethos of Conflict’ with an ‘Ethos of Peace’? The Protestant Churches in Northern Ireland and their Counterframing Activity during the Peace Process between January and May 1998” (Universität Tübingen).

Preisträgerin 2017: Anne-Louise Göhring, Masterarbeit „Die Macht der Metapher: Der Metapher-Framing-Effekt in der politischen Meinungsbildung“ (Universität Heidelberg)

Preisträgerin 2016: Katharina Neumann, Masterarbeit „Kameradschaft vor der Kamera – Eine Analyse reziproker Effekte von Medienberichterstattung über die rechtsextreme Szene auf deren Anhänger“ (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Im Jahr 2015 wurde kein Preis vergeben.

Preisträgerin 2014Dr. Nicole Haußecker, Dissertation „Emotionale Bilder in Fernsehnachrichten über Terrorismus und potentielle Folgen“ (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Preisträgerin 2013: Dr. Mariska Kappmeier, Dissertation „Where is the Trust? – Conflict and Trust Assessment between Large-Group Conflict Parties for 3rd Parties Conflict Intervention“ (Universität Hamburg)

Preisträgerin 2012: PD Dr. Heide Glaesmer, Habilitation „Traumatische Erfahrungen und posttraumatische Belastungsstörungen in der Altenbevölkerung – Zusammenhänge mit psychischen und körperlichen Erkrankungen sowie mit medizinischer Inanspruchnahme“ (Universitätsklinikum Leipzig)

Preisträgerin 2011: Dr. Friederike Feuchte, Dissertation „‚Can We Make a Difference Tomorrow?‘ A Systematic Evaluation of a Peace Education Programme Implemented with Liberian Refugees“ (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Preisträgerin 2010: Dipl.-Psych. Sarah Maria Koch, Diplomarbeit „Gute Gründe für Nuklearwaffen? Rekonstruktion persönlicher Argumentationssysteme politischer Akteure im Sicherheitsdiskurs“ (Universität Hamburg)

Preisträgerinnen 2009: Dr. Johanna Vollhardt, Dissertation „Victim Consciousness and its Effects on Intergroup Relations: A Double-Edged Sword?“ (University of Massachusetts Amherst, USA), und Dr. Susanne Jaeger, Dissertation „Nachrichtenmedien als Ressource für Frieden und Versöhnung – Inhaltsanalytische Pressestudien zur westdeutschen Berichterstattung über Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg“ [Link zum Buch] (Universität Konstanz)

Preisträgerin 2008: Dr. Martina Diedrich, Dissertation „Demokratische Schulkultur: Bedeutung und Erfassung eines Schulqualitätsmerkmals“ (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung)

Preisträgerin 2007: Dipl.-Psych. M.A. Kathrin Weber, Masterarbeit „Subjektive Bewertung der chilenischen Transitional Justice-Mechanismen durch GegnerInnen der ehemaligen Militärjunta“ [Download hier] (Philipps-Universität Marbug)